Magento / Adobe Commerce im Test & Erfahrungen | Review 2026
Zuletzt aktualisiert am 24. Juni 2026
Zuletzt aktualisiert am 24. Juni 2026
Magento gehört zu den bekanntesten Shopsystemen. Die kommerzielle Enterprise-Lösung wird heute als Adobe Commerce angeboten; daneben existiert Magento Open Source weiterhin als selbst gehostete Open-Source-Variante.

Hersteller: Adobe
Unternehmenssitz: USA
Gründung: 1985
Webseite: business.adobe.com
Magento bzw. Adobe Commerce gehört zu den bekanntesten Lösungen im E-Commerce. Unser Test zeigt: Die Plattform ist leistungsstark, aber technisch und organisatorisch eher für anspruchsvolle Shops geeignet. Adobe Commerce ist die kommerzielle Enterprise-Lösung, während Magento Open Source die selbst gehostete Open-Source-Basis bleibt.
Für kaum einen Webshop findest du so viele Plug-ins und Extensions wie für diesen und auch zum Beispiel bei der Suche nach einem individuellen Theme findest du eine Vielzahl von Anbietern im Internet.
Während die Installation relativ einfach ist, ist die Einrichtung recht kompliziert. Deswegen bietet es sich unter Umständen an, eine professionelle Agentur mit diesen Aufgaben zu betrauen.
Heute muss man zwischen Magento Open Source und Adobe Commerce unterscheiden. Magento Open Source ist die selbst gehostete Basis für technisch versierte Teams. Adobe Commerce richtet sich an größere B2C- und B2B-Unternehmen und bietet unter anderem KI-gestützte Produktsuche, schnelle Storefronts, modulare APIs, B2B-Funktionen, Personalisierung und Skalierung über mehrere Marken, Märkte und Storefronts hinweg. Preise werden von Adobe individuell angeboten und in der Regel über Demo bzw. Beratung geklärt.

Im Folgenden findest Du wichtigsten Vor- und Nachteile des Webshop Anbieters im Überblick:
Magento ist einfach installiert. Die anschließende Einrichtung der Software nimmt jedoch sehr viel Zeit in Anspruch. Komplizierter wird es vor allem dann, wenn Daten von einer anderen E-Commerce Software zu Magento importiert werden sollen oder wenn ein Upgrade von dem älteren Magento 1 auf das neue Magento 2 erfolgt. Die Installation kann in der Regel dennoch problemlos von einem erfahrenen Webmaster durchgeführt werden.
Dasselbe gilt auch für die Einrichtung. Voraussetzung ist, dass man sich die notwendige Zeit nimmt und Diese auch aufbringen kann. Sollen Daten aus anderer Software importiert werden, dann muss man hingegen sehr genau wissen, was man tut und wie die einzelnen Schritte funktionieren. Ansonsten kann es später zu Problemen kommen. In diesem Fall ist es daher unter Umständen sinnvoll, die Arbeiten in die Hände einer professionellen Agentur zu geben. Das gilt auch dann, wenn man die notwendige Zeit für die Installation und Konfiguration nicht aufbringen kann oder möchte oder sich die Arbeiten selbst nicht zutraut.
Magento Open Source kann weiterhin selbst gehostet und für eigene Tests genutzt werden. Für die kommerzielle Enterprise-Lösung steht heute Adobe Commerce im Mittelpunkt. Interessenten können bei Adobe eine Demo buchen und die Anforderungen mit dem Vertrieb besprechen; eine allgemein veröffentlichte Standardpreisliste gibt es für Adobe Commerce nicht.
Adobe Commerce ist als skalierbare Commerce-Plattform für komplexe Shops, mehrere Storefronts, B2B-Use-Cases und Enterprise-Integrationen positioniert. Wer nur eine kostenlose Testumgebung sucht, sollte Magento Open Source getrennt von Adobe Commerce betrachten.
Magento ist eine beliebte Online-Shop Software, die weltweit von zahlreichen E-Commerce-Webseiten verwendet wird. Die Einrichtung sowie die Installation sind global und universell, sodass es hier nicht viel zu beachten gibt. Einzig bei der anschließenden Konfiguration gilt es auf einige Dinge zu achten. So ist es etwa wichtig, den Steuersatz festzulegen und die Preise im Shop als Brutto-Preise (im Gegensatz zu den in den USA üblichen Netto-Preisen) einzustellen. Ansonsten gibt es auch nicht nur sehr wenige Dinge zu beachten. Generell ist die Konfiguration von Magento zwar sehr einfach, jedoch aufgrund der vielen Funktionen zeitaufwendig. Das gilt besonders dann, wenn viele Produkte im Shop vorhanden sind.
Unser Magento Test im Überblick:
Magento Open Source kann kostenlos heruntergeladen und selbst gehostet werden. Eine WordPress-Erweiterung ist Magento nicht; es handelt sich um ein eigenständiges Shopsystem.
Kunden, die Adobe Commerce nutzen möchten, starten über Adobe mit Demo, Beratung und individueller Angebotserstellung. Die anschließende Konfiguration und Einrichtung eines Adobe-Commerce- oder Magento-Open-Source-Shops ist sehr zeitaufwendig und sollte entsprechend geplant werden.
Die Einrichtung von Magento ist im Vergleich zu anderen Shops etwas umständlicher. Die E-Commerce Software lässt sich zwar einfach installieren, aufgrund der vielen Funktionen dauert die anschließende Einrichtung und Konfiguration jedoch eine Weile. Da Magento zudem ein wenig kompliziert in der Bedienung ist, ist außerdem eine gewisse Zeit für die Einarbeitung erforderlich. Um den Vorgang der Installation und Einrichtung möglichst einfach zu gestalten, gibt es eine Reihe von Tutorials und Videos sowie ein umfangreiches Benutzerhandbuch.
Die Installation von Magento ist über den One-Click-Installer bei den meisten Hostern relativ einfach und schnell erledigt. Kompliziert und umfangreich ist hingegen die Einrichtung. Aufgrund der vielen Funktionen und Möglichkeiten muss man sich hier gründlich einarbeiten und auch einiges an Zeit einplanen. Alternativ bietet es sich unter Umständen auch an, einen Spezialisten mit der Installation und Einrichtung zu beauftragen.
Magento Open Source ist kostenlos verfügbar, verursacht aber Hosting-, Entwicklungs-, Wartungs- und Erweiterungskosten. Adobe Commerce ist die kommerzielle Enterprise-Lösung; die Preise werden individuell angeboten und hängen vom Projektumfang ab. Im Folgenden schauen wir uns die Kostenfaktoren genauer an.
Für Magento gibt es keine Einrichtungsgebühren. Die Software muss lediglich auf den eigenen Servern installiert werden. Gleiches trifft auch auf die gehostete Enterprise Cloud Edition zu. Auch hier muss man als Kunde keine Kosten für die Einrichtung und Installation von Magento befürchten.
Magento Open Source ist die kostenlose selbst gehostete Variante. Adobe Commerce und Adobe Commerce as a Cloud Service sind kostenpflichtige Enterprise-Angebote. Adobe nennt auf der Produktseite keine festen Paketpreise; Interessenten buchen eine Demo bzw. sprechen mit dem Vertrieb. Deshalb sollten konkrete Kosten immer direkt bei Adobe für das jeweilige Projekt angefragt werden.
Bei Adobe Commerce entstehen die Hauptkosten über das individuell vereinbarte Angebot sowie über Implementierung, Betrieb, Agenturleistungen, Integrationen und Wartung. Je nach gewählter Zahlungsform und Payment-Anbieter können Kreditkartengebühren oder Kommissionen für Zahlungen entstehen. Diese werden vom jeweiligen Anbieter berechnet und sind unabhängig von Magento Open Source bzw. Adobe Commerce.
Magento Open Source ist kostenlos, aber technisch anspruchsvoll und nicht automatisch günstig im Betrieb. Adobe Commerce richtet sich an mittlere bis große Unternehmen und Enterprise-Projekte. Da Adobe keine öffentliche Standardpreisliste nennt, sollten Händler die Kosten direkt bei Adobe anfragen und zusätzlich Implementierung, Hosting, Integrationen, Wartung und Agenturleistungen einkalkulieren.
Ein ansprechendes Layout sowie ein professionelles Design sind für einen Internetauftritt heute besonders wichtig. Das gilt auch oder vielleicht sogar insbesondere für einen Online-Shop. Von Hause aus kommt Magento 2 mit zwei verschiedenen Designs. Eines ist sehr einfach gehalten und dient darüber hinaus als Grundlage für die Entwicklung von eigenen Themes. Außerdem gibt es ein etwas umfangreicheres Template. Die in der Software enthaltenen Themes sind responsive und damit auch mit mobilen Geräten wie dem Smartphone oder Tablet kompatibel.
Magento zählt zu der am weitesten verbreiteten Software im Bereich des E-Commerce. Demzufolge gibt es zahlreiche Themes und Templates von Drittanbietern, wie Themeforest. Außerdem haben sich viele Agenturen weltweit auf die Entwicklung von Magento Themes spezialisiert und können ein Design erstellen, dass sich nicht nur an die individuellen Wünsche der Kunden richtet, sondern auch die Farben und die Corporate Identity des Unternehmens auf treffende Art und Weise wiedergibt.
Die in Magento 2 enthaltenen Themes sind responsive und funktionieren problemlos auf allen Mobilgeräten. Anders sieht das bei den Themes von Drittanbietern aus. Hier lohnt es sich einmal genauer zu schauen, ob das Design auch kompatibel mit mobilen Geräten ist. Ansonsten kann es hier im Nachhinein zu einer bösen Überraschung kommen, wenn das gewünschte Theme sich auf dem Smartphone oder Tablet nicht korrekt darstellen lässt.
Magento kann durch ein modernes und übersichtliches Design überzeugen. Weitere Templates gibt es sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig im Internet zum Download. Weiterhin gibt es zahlreiche Magento Agenturen, die sich auf die Entwicklung von Themes für das Shopsystem spezialisiert haben. Mit entsprechenden Kenntnissen kannst du aber auch selbst die Standard-Templates bearbeiten oder eigene Themes erstellen. Die meisten – aber nicht alle – Templates sind zudem für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert.
Magento verfügt über ein sehr einfaches und übersichtliches Verwaltungsbackend, welches jedoch voller Funktionen und Möglichkeiten steckt. Auch angesichts dessen dauert es einige Zeit, bis man sich mit den Möglichkeiten und Funktionen vertraut gemacht hat. Besonders der Aufwand für die Einrichtung und Verwaltung des Shops wird darüber hinaus häufig unterschätzt.
Als All-in-One-Software bietet Magento zahlreiche Möglichkeiten für die Kundenverwaltung sowie für das E-Mail Marketing, zum Beispiel per Newsletter. Für alle Kunden gibt es außerdem eine ausführliche Historie mit Bestellungen etc. Leider fehlen jedoch einige erweiterte Funktionen, wie sie etwa bei einer CRM-Software zu finden sind. Bedenkt man jedoch, dass es sich bei Magento um ein E-Commerce-System handelt, sind die Funktionen mehr als ausreichend.
Die Einstellung bzw. Bearbeitung von Artikeln erfolgt auf einfache Art und Weise über einen Texteditor, wie er bereits aus Microsoft Office bekannt ist. Mit diesem lassen sich Produkt- und Kategoriebeschreibung erstellen. Auch Bilder, Videos und andere Medien lassen sich über den Medien-Manager einfügen. Bei diesem handelt es sich jedoch um ein sehr einfaches System, welches nur über die grundlegenden Funktionen verfügt. So gibt es zum Beispiel keine Möglichkeit, Dateien zu verschieben und selbst die einfachsten Bearbeitungsfunktionen, etwa zum Rotieren oder Ändern der Größe fehlen.
Das Magento Backend ist übersichtlich und ermöglicht dir, deinen Internetstore einfach zu verwalten. Hier findest du zudem wichtige Links und die Möglichkeit, um weitere Extension zu installieren. Aufgrund der zahlreichen Funktionen ist die Einrichtung jedoch sehr komplex und zeitaufwendig. Unter Umständen bietet sich daher die Beauftragung von einem Spezialisten an.
Magento kann bereits auf den ersten Blick mit einem modernen, einfachen und übersichtlichen Frontend überzeugen. Wie genau sich die Webseite optisch gestaltet, ist natürlich abhängig von dem installierten Theme und von der Programmierung. Dennoch ist die Bedienung intuitiv und bietet dem User alles, was er bei einem Besuch in einem Online-Shop erwartet. Eine sehr gut programmierte Suchfunktion ermöglicht es von jeder Seite der Magento Software nach Produkten, Kategorien oder weiteren Filtern, wie einer Artikelnummer etc. zu suchen. So findet der Besucher schnell das, was er auch sucht.
Neben der klassischen Produktansicht, die sich durch Filter auch problemlos einschränken lässt, gibt es für jedes Produkt eine eigene Detailseite. Dasselbe gilt auch für die einzelnen Kategorien. Hier ist Platz für Bilder oder Videos sowie für eine ausführliche Beschreibung des jeweiligen Produkts. Die Navigation und die Nutzung von Magento 2 ist aus Sicht des Users sehr angenehm und denkbar einfach.
Der Checkout- und Payment-Vorgang ist die heiße Phase für den Betreiber eines jeden E-Commerce Shops. Hier hat der Kunde zwar die Kaufentscheidung getroffen, aber seine Bestellung noch nicht aufgegeben. Das heißt: Der Besucher kann hier noch immer seine Meinung ändern und die Seite wieder verlassen. Das gilt insbesondere dann, wenn der Checkout Vorgang zu kompliziert ist oder es während der Bestellung oder Bezahlung zu Fehlern und Problemen kommt. Auch ebendarum setzt Magento 2 auf ein sehr einfaches Checkout und Payment System. Auf einer einzelnen Seite werden alle wichtigen Informationen zusammengefasst und der Kunde hat die Möglichkeit, sich die gewünschten Artikel und alle Daten zur Bestellung vor dem Absenden noch einmal anzuschauen.
Als Shopbetreiber hat man zudem bei Magento 2 viele Möglichkeiten, um den Checkout- und Bezahlvorgang zu personalisieren bzw. anzupassen. So kann man zum Beispiel einstellen, welche Felder beim Checkout angezeigt werden und kann auf Wunsch auch eigene, persönliche Felder erstellen. Damit ist der Checkout- und Bezahlvorgang sehr flexibel und lässt sich an den individuellen Bedarf anpassen.
Bereits von Hause aus sind viele gängige Zahlungsformen wie Kreditkarte oder PayPal möglich. Außerdem können Webmaster manuell weitere Zahlungsmethoden hinzufügen. Ein großes Plus ist darüber hinaus, dass über die verschiedenen Schnittstellen auch eine Zahlung über Drittanbieter möglich wird.
Magento kann durch ein übersichtliches Frontend überzeugen. Hier findest sowohl du als Shopbetreiber als auch deine Besucher auf den ersten Blick alle wichtigen Funktionen. So gibt es unter anderem eine Suchfunktion für Artikel und übersichtliche Detailseiten für die einzelnen Kategorien. Navigation und Struktur des Shops sind übersichtlich und auch die Integration mit weiterer Software oder der eigenen Webseite ist kein Problem.
Um die Funktionalität und die Zusammenarbeit mit anderer Software zu erweitern und zu verbessern, verfügt Magento 2 über mehrere Schnittstellen, mit welchen sich die E-Commerce Software an andere Programme und Systeme anbinden lässt. So gibt es unter anderem Schnittstellen zu dem Zahlungsanbieter PayPal. Auf Wunsch lassen sich zudem Schnittstellen zu Anbietern wie Sofortüberweisung oder für den Rechnungskauf mit Klarna hinzufügen. Dasselbe gilt auch für diverse Mobile-Payment Systeme.
Außerdem ist auch die Anbindung an Warenwirtschafts- oder sogar ERP-Systeme möglich. Beispiele sind etwa Software von SAP oder Oracle, die sich ohne Weiteres in Magento 2 integrieren und somit der E-Commerce Software nutzen lässt. Zudem ist die Verwendung mit bekannten CRM-Systemen wie Salesforce oder OroCRM mit Magento 2 dank entsprechender Schnittstellen kein Problem. Dasselbe gilt auch für die Anbindung an andere Marktplätze.
Magento verfügt über zahlreiche Schnittstellen zu Software wie WaWi, Kundenmanagement, Inventarverwaltung etc. Viele dieser Funktionen lassen sich ohne Weiteres durch entsprechende Extensions integrieren. Außerdem gibt es Software, die speziell für die Verwendung mit dem Shopsystem entwickelt bzw. für dieses optimiert wurde.
Suchmaschinenoptimierung hingegen ist ein weiterer Punkt, der mit Magento denkbar einfach wird. Der Texteditor bietet eine Möglichkeit, eine Meta-Description sowie einen Meta-Title für jede Kategorie und für jedes Produkt einzugeben. Diese Informationen sind für Suchmaschinen wie Google notwendig, um Informationen über den Shop, die Webseite sowie über die entsprechenden Produkte zu erhalten.
Soziale Netzwerke wie Facebook sind heute nicht mehr wegzudenken und spielen auch für Online-Shops beim Marketing eine wichtige Rolle. Deswegen verfügen heute fast alle Webseiten über entsprechende Integrationen. Überraschend mag es daher auf den ersten Blick erscheinen, dass Magento 2 hier eine Ausnahme zu sein scheint. Social-Media-Kanäle sind nämlich von Hause aus nicht vorhanden und auch die Integration ist nur sehr bedingt möglich. Das ist jedoch kein Problem! Zahlreiche Extensions von Drittanbietern schaffen Abhilfe und bieten sehr komplexe und umfangreiche Social Media Integration, die alle wichtigen Funktionen beinhaltet.
Anders sieht das bei dem Thema Rabatte und Gutschein-Codes aus. Hier gibt es bei Magento von Hause aus die Möglichkeit, entsprechende Coupons zu erstellen. Dabei kann es sich wahlweise um komplette Gutscheine handeln, mit denen der Kunde einen Artikel gratis bekommt. Außerdem sind aber auch prozentuale Nachlässe, wie sie zum Beispiel im Rahmen von Sonderaktionen zu finden sind, möglich. Hier gibt es jedoch etwas Verwirrung: Gutscheine und Rabatte werden bei Magento 2 nicht als solche bezeichnet, sondern Preisregeln genannt.
Überraschenderweise ist bei Magento 2 von Hause aus kein Multichannel-Support möglich. Das bedeutet, dass eine Integration mit Online-Shops wie eBay oder Amazon zunächst einmal nicht funktioniert. Auch hier schaffen jedoch verschiedene Plug-ins von Drittanbietern Abhilfe und ermöglichen die vollständige Integration in diese und andere Marktplätze. Eine elegante Lösung des Problems, die dem Betreiber zudem freie Hand bei der Auswahl einer passenden Extension lässt und ihm keine unter Umständen ungewollte Software aufzwingt.
Magento gehört zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Online-Shops. Deswegen gibt es eine Fülle von Extensions und Apps, mit denen sich die ohnehin bereits sehr umfangreichen Funktionen noch einmal erweitern lassen. Beispiele sind etwa Erweiterungen für die Suchmaschinenoptimierung, für die Kundenverwaltung oder auch für die Integration in die sozialen Netzwerke wie Facebook oder X (ehemals Twitter). Angebotene Extensions oder Plug-ins, wie sie auch genannt werden, sind sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig erhältlich. Hier lohnt es sich etwas im Shop zu stöbern.
Magento bietet dir standardmäßig viele grundlegende Marketingfunktionen. Darunter etwa Meta-Title und Meta-Description sowie suchmaschinenfreundliche URLS etc. Über zusätzliche Erweiterungen und Plug-ins ist es möglich, vor allem im Bereich SEO noch viele weitere Funktionen zu erhalten. Zudem kannst du deinen Shop problemlos mit anderen Marktplätzen wie eBay oder Amazon integrieren.
Mit Ausnahme von der Cloud-Version wird die Magento Software auf dem eigenen Server gehostet. Das bedeutet, dass der Betreiber bzw. Webmaster des Shops für die Sicherheit verantwortlich ist. Außerdem muss er eine ausreichende Performance sicherstellen, indem er etwa für eine entsprechend geeignete Hardware (Server) sorgt. Anders sieht das bei der Cloud-Version aus. Diese wird auf den Servern von Magento gehostet.
Die Server sind nicht nur sicher, sondern auch leistungsstark und auf Skalierung ausgelegt. Adobe Commerce läuft als Cloud- bzw. Managed-Commerce-Angebot; bei Magento Open Source liegt Hosting, Performance und Sicherheit dagegen beim Shopbetreiber bzw. beim gewählten Hosting- oder Agenturpartner.
Bei Magento Open Source musst du Hosting, Updates und Sicherheit selbst bzw. über Dienstleister organisieren. Adobe Commerce bietet dagegen eine Enterprise-Plattform mit Cloud- und Managed-Optionen, automatischer Skalierung und Integrationen für komplexe Commerce-Setups.
Die Mehrsprachigkeit ist mit Magento 2 kein Problem. Sowohl für das Backend als auch für das für den Kunden sichtbare Frontend gibt es ein deutsches Sprachpaket. Mit diesem lässt sich zum einen, die globale Sprache des Shops ändern. Zum Anderen lassen sich aber auch mehrere Sprachen installieren und parallel miteinander verwenden. So haben die Besucher des Shops die Möglichkeit, ihre gewünschte Sprache selbst auszuwählen oder dem Browser die automatische Erkennung zu überlassen.
Die Mehrsprachigkeit sind mit einem Shopsystem von Magento kein Problem. Die sogenannten Shop-Views erlauben es dir, verschiedene Ansichten für jeden Shop unabhängig voneinander zu erstellen und so Preise, Sprache etc. anzupassen. Dies funktioniert mit allen gängigen Sprachen, darunter auch Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch.
Magento Open Source kommt ohne klassischen Enterprise-Support. Hilfe bei Fragen und Problemen gibt es vor allem über Community, Dokumentation und Dienstleister. Bei Adobe Commerce hängen Support und Service-Level vom individuell vereinbarten Angebot ab.
Für Enterprise-Projekte ist deshalb eine klare Support- und Agenturplanung wichtig. Adobe bietet offizielle Support- und Dokumentationsressourcen; Magento Open Source wird dagegen stärker über Community, Agenturen und eigene Entwicklerteams getragen.
Magento Open Source ist vor allem Community- und Agentur-getrieben. Bei Adobe Commerce ist professioneller Support Teil des Enterprise-Setups und sollte direkt im Adobe-Angebot geklärt werden.
Zu Magento gibt es zahlreiche Alternativen. Einige Beispiele sind etwa ALZURA Shop oder auch Shopsysteme wie Hybris oder Oxid eShop. Hier kann es sich vor allem für kleinere Unternehmen lohnen, etwas genauer zu schauen und die Anbieter miteinander zu vergleichen.
Magento ist primär aufgrund seiner komplexen Installation und Einrichtung sowie aufgrund der extrem hohen Kosten vor allem für obere Unternehmen der Mittelklasse sowie für große Unternehmen im Enterprise-Bereich geeignet. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es hier eine Vielzahl an günstigeren Alternativen, die ähnliche oder gleiche Funktionen bieten.
Magento ist eine E-Commerce-Plattform. Heute sollte man zwischen Magento Open Source und der kommerziellen Enterprise-Lösung Adobe Commerce unterscheiden.
Magento Open Source wird selbst gehostet und auf einem geeigneten Server installiert. Adobe Commerce wird über Adobe als Enterprise-Projekt geplant und kann als Cloud- bzw. Managed-Angebot umgesetzt werden.
Magento ist eine Software, die auf PHP basiert. Die selbst-gehostete Version wird auf dem eigenen Server installiert. Die Cloud-Edition hingegen läuft auf dem Server von Magento.
Magento ist eine ausgezeichnete Shop-Software für großere und mittlere Unternehmen, die Kosten und Aufwand für die Installation und den Betrieb stemmen können.
Magento ist eine sehr vielseitige Online-Shop-Software. Neben der offensichtlichen Möglichkeit zum Verkauf von Produkten sind auch viele weitere Funktionen, etwa zur Lager- und Bestellverwaltung oder zum Marketing per E-Mail Newsletter enthalten.
Magento Open Source ist kostenlos nutzbar, verursacht aber Kosten für Hosting, Entwicklung, Wartung und Erweiterungen. Adobe Commerce wird individuell angeboten.
Adobe veröffentlicht keine feste Standardpreisliste für Adobe Commerce. Die Kosten sind projektabhängig und werden nach Demo bzw. Beratung individuell angeboten.
Magento 2 lässt sich dank zahlreicher Schnittstellen mit verschiedener Software für ERP und Warenwirtschaft verwenden. Beispiele sind etwa Oracle oder SAP.
Der Hinweis auf einen neuen Patch erfolgt über eine Mitteilung im Backend. Von hier ist auch die Installation möglich. Handelt es sich um eine Magento Cloud-Edition, dann erfolgt die Aktualisierung automatisch durch das Team von Magento. In diesem Fall muss man als Betreiber nicht selbst tätig werden.
Das kommt darauf an, wer bzw. wofür man den Shop nutzen möchte. Vor allem für kleinere oder einfache mittlere Unternehmen ist das kostenlose und weniger aufwendige Prestashop wohl die bessere Lösung. Größere Unternehmen hingegen, die über das entsprechende Kapital verfügen, können von Magento Enterprise jedoch deutlich mehr profitieren.
Magento 2 läuft ausschließlich auf Linux Servern. Der Betrieb mit einem Microsoft Server ist nicht möglich.
Magento 2 läuft hervorragend mit dem CentOS Linux. Aber auch mit anderen Versionen wurde die E-Commerce Software bereits erfolgreich verwendet und installiert.
Magento wird vor allem von großen und mittleren Shops verwendet. In dieser Sparte ist die Software auch am weitesten verbreitet. Allein in Deutschland nutzen mehr als 100 der größten Online-Unternehmen Magento 2 für ihren Online-Shop.