Viele Betreiber von Onlineshops denken überhaupt nicht daran, dass eine Content Strategie ihnen zu mehr Erfolg im Onlinegeschäft verhelfen könnte. Sie verwenden die Bilder und vielleicht sogar die Texte der Großhändler oder Hersteller und wundern sich, dass ihr Business so schleppend läuft. Das kann dein Vorteil sein!

Mit einer klugen Content Strategie hebst du dich von deinen Mitbewerbern ab und gibst deinen Kunden einen Grund, warum sie ausgerechnet bei dir kaufen sollen, obwohl sie das gleiche oder ein ähnliches Produkt bei einem anderen Händler vielleicht sogar zu einem günstigeren Preis bekommen können.

Was ist die Aufgabe einer Content Strategie?

Der Content, zu gut Deutsch: die Inhalte Deines Shops haben drei Aufgaben zu erfüllen:

  1. Sie sollen Google davon überzeugen, dass deine Seite für das gewählte Thema besonders relevant ist.
  2. Sie müssen den Kunden mit dem Produkt vertraut machen, der es schließlich nicht wie in einem Laden in die Hand nehmen und überprüfen kann.
  3. Sie sollen den Kunden dazu verführen, das Produkt haben zu wollen, und zwar unbedingt und möglichst schnell – bevor er es sich wieder anders überlegen kann.

Teil 1: Content für Google

Content für Google muss immer für bestimmte Suchwörter, auch Keywords genannt, optimiert werden, damit die Suchmaschine auch erkennt, dass deine Seiten relevant für den Nutzer sind. Suche dir also für jede deiner Seiten ein eigenes Keyword aus und bringe dieses im Text, in den Überschriften und im Titel der Bilder unter. Du brauchst Inhalte und damit Schlüsselwörter für folgende Seiten:

1. Shopbeschreibung

Hier wählst du ein übergeordnetes Keyword und gibst eine knackige Beschreibung ab, welche die Einzigartigkeit deiner Seite unterstreicht. Hier die richtigen Worte zu finden, kann durchaus eine Weile dauern, also nicht verzweifeln!

Beispiel:
Das glitzernde Schmuckkästchen, der neue Shop für opulenten Schmuck zu bezahlbaren Preisen.

2. Kategorieseiten

Hier verschaffst du dem Besucher (und Google) einen Überblick über die Inhalte, die sich in deinen Kategorien befinden. Das Schlüsselwort kann zum Beispiel: „Halsketten in Silber“, und „Verlobungsringe Platin“ lauten.

Schreibe einen Text mit mindestens 500 Wörtern und erwähne deine Keywords und wichtige Suchbegriffe für jede Kategorie. Beschreibe anschaulich die Produkte, die sich in deiner Kategorie finden, wann man sie am besten tragen und wie kombinieren kann.

3. Die einzelnen Produktseiten

Langsam wird es anstrengend, denn du brauchst eine Menge Texte, doch du solltest hier unbedingt am Ball bleiben und weder die Beschreibungen der Hersteller verwenden (die das oftmals ohnehin untersagen) noch auf jeder deiner Produktseiten die gleiche Beschreibung verwenden, die vielleicht sogar nur aus wenigen Worten besteht.

Google hasst doppelten Content und findet ihn auch mit Sicherheit. Du kannst deine Texte zum Beispiel mit Copyscape (http://www.copyscape.com) gratis testen und so nicht nur eigene Kopien entlarven, sondern auch Kopien deiner Texte im Netz finden. Dagegen solltest du vorgehen, denn Google straft Contentdiebstahl ab.

Beschreibe deine Produkte mit Hingabe, sodass dein Besucher sie nicht nur sehen, sondern sich ihre Haptik und Beschaffenheit lebendig vorstellen kann.

Teil 2: Deine Besucher mit Texten verführen

Es gibt eine wichtige Regel im Handel, und sie lautet, dass niemand Dinge kauft, weil er sie braucht, sondern weil er sie haben will. Und er will sie haben, weil er sich ein bestimmtes Ergebnis davon verspricht.

Dem Typen in dem roten Porsche geht es nicht um das Auto selbst, sondern um das Lebensgefühl, das er beim Fahren spürt, die Freiheit, das protzige Gefühl und natürlich die Blicke der Frauen.

So ist es bei den meisten Produkten, heute sogar bei denen des täglichen Bedarfs, die häufig den eigenen, bewusst gewählten Lifestyle unterstreichen (siehe Wellnessprodukte, Eiweißbrote etc.)

Verführe deinen Kunden! Halte dem Kunden also das Gefühl vor Augen, dass er durch das Produkt bekommen wird, sodass er nicht anders kann, als es haben zu wollen.

Warum ein Blog so wertvoll ist

Du solltest zu deinem Shop ein Blog anlegen und regelmäßig mit Content rund um deine Themen füllen. Stelle hier doch nicht nur deine Produkte vor, sondern beschäftige dich mit allen interessanten Aspekten, die deine Zielgruppe bewegen könnten. So machst du nicht nur tolles Marketing und etablierst dich als Experte, du hast auch die Chance, zu einer deiner Seiten wertvolle Backlinks zu bekommen.

Backlinks sind eine Währung im Netz, sie beteuern Google die Relevanz von Seiten, wenn es viele andere Seiten gibt, die auf diese verlinken. Shops bekommen so gut wie nie solche Links, Blogs jedoch sehr häufig! So kannst du dir das Prinzip der Vernetzung zunutze machen, denn du verlinkst natürlich von deinen Blogbeiträgen wiederum in deinen Shop.

Mit einer Content Strategie kannst du deine Umsätze deutlich steigern! Widme dich den Texten ausführlich oder lasse andere für dich schreiben. Jeder Text und jedes Bild sollte einzigartig und verführerisch sein. Betreibe auch Social Media Marketing und poste deinen Content auf Facebook, Instagram und Co.

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